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ZGB / Tripes / Now Sports

Von 06 Juni 2019 20:00 bis 23:45
Kategorien: Interpenetration

ZGB,

das sind drei Klangtüftler und Anhänger der stürmischen Improvisation. Explosive At-tacken verbinden sich mit Phasen, in denen das Zusammenspiel sich zu neuen Klangwelten vortastet. Mit der ungewöhnlichen Kombination von Gitarre, Altsaxophon und Blockflöten er-zeugt das Trio bizarre Collagen und schockartige Umschwünge. Von “extremer und unwahr-scheinlicher Erfindung des Augenblicks” und von der “Gestaltung einer Sprache der Töne” schreibt ein italienischer Veranstalter. ZGB steht für Zugabe. In ihren Auftritten lotet ZGB die Möglichkeiten des jeweiligen Raums aus und spielt mit den Erwartungen des Publikums. Im Februar 2015 traf sich ZGB im jurassi-schen Moutier zum ersten Mal für eine einwöchige Résidence, während der die Aufnahmen zu ‘In the cave of Plato, exit and re-entry’ entstanden. Seither ist das Trio auf Bühnen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, und Italien aufgetre-ten. zugabe.org zgbmusic.bandcamp.com/releases Dario Fariello D. F. aus Neapel, derzeit in Oslo spielt das Altsaxophon energiereich, impulsiv und streut dabei lyrische Momente ein. Seine Stillen wirken so markant wie seine Ausbrüche. Unter dem Einsatz von Timbres, Mikrotönen, Materialklängen erzeugt er fragmentarische Klangbilder. D. F. lebte lange in Berlin und baute dort die Multiversal-Reihe mit auf. Beim Zusammenführen internationaler ImprovisatorInnen beweist er immer wieder eine glückliche Hand. soundcloud.com/dariofariello Mikael Szafirowski M. S. aus Helsinki entfaltet an der elektrischen Gitarre seine treibende Kraft. Ideenreich in-tegriert er Rock- und Jazzelemente und schöpft aus einem halluzinatorischen Kaleidoskop aus Klangfarben. Feingliedrige Tonfolgen lösen sich mit rohen Soundflächen ab.

Neben kompositorischer Tätigkeit war M. S. während Jahren in Amsterdams Impro-Szene ak-tiv. Er spielt in den Bands Naked Wolf und Rooie Waas. Unter zahlreichen Auftritten an Festivals figurieren Wien Modern und das Ottawa Jazz Festival. janmikaelszafirowski.wordpress.com Alex Riva A.R. aus Zürich hat eine unverkennbare Spielweise auf verschiedenen Blockflöten, von der Bassblockflöte bis zum Garklein, entwickelt. Dabei integriert er Zirkuläratmung, Multiphonics, perkussive Elemente und die gleichzeitige Verwendung der Stimme zum kargen Flötenton. Bei zahlreichen internationalen Auftritten spielte er solo oder mit anderen ImprovisatorInnen. Darüber hinaus arbeitete A.R. mit bildenden KünstlerInnen, TänzerInnen und Filmschaffenden zusammen. alexriva.noblogs.org TRIPES Throughout the years and after going themselves through trance-like experiences, the trio TRIPES has developed a music based on extended forms built on endless repetitions of patterns. Often compared to The Necks,

TRIPES

could be defined as a « Contemporary Acoustic Trance Music » combo. A wide-range of textures are expanded slowly and shaped by the breathing of the three musicians, leading to a meditative state of listening. The regular and progressive beats, as well as the stripped-down melodies slowly modify the perception of time of the listener and therefore encourage a modified state of consciousness. Then comes the rhythmic acceleration and the unstoppable ascent of tension, increased by the musicians’ voices. Some might experience sadness or unbearable tension, others abandon themselves into blissful feelings and unexpected relief. https://tripescerebrales.bandcamp.com/

Now Sports

Die Musik der in Graz ansässigen Band spannt einen Bogen von Noise-lastiger elektronischer Klangerzeugung über träge Hip-Hop-Beats bis hin zu Erinnerungen an ein Kinderlied. Einflüsse von Freejazz und Trashmetal von Gitarrist Michl Laab treffen auf weite Räume und sphärische Flächen eines Modularsynthesizer, der sich mitunter auf minimalistische Strukturen zurückzieht. Bedient wird das Instrument von Richie Herbst, der auch dichtem Breakbeatgewirr Klänge beisteuert, die sich scheinbar auflösen und doch existieren.

Reas am E-Bass erzeugt Sounds, die sowohl als „Bass“ funktionieren, als auch durch verschiedene Effekte verfremdete Klangwelten ausloten. Hythmisch versetzte Loops von Gitarre und Bass, die sich überschneiden und durchdringen, lassen Patterns entstehen, die stützen und verführen. Ergänzt wird das Trio von der Sängerin Alexandra Stessl, und debütiert somit das erste mal, live, als Quartet.